GV Protokoll

Protokoll

9. Generalversammlung des Vereins Sterbebegleitung Arth-Goldau

Mittwoch, 8.März 2017

19.30 Uhr im Ref. Kirchgemeindehaus Oberarth

Traktanden

  1. 1.Begrüssung
  2. 2.Wahl von zwei Stimmenzählern
  3. 3.Protokoll der 8. Generalversammlung 2016
  4. 4.Jahresbericht
  5. 5.Kassa- und Revisorenbericht (liegt schriftlich auf)
  6. 6.Mitgliederbeitrag
  7. 7.Wahlen
  8. 8.Anträge
  9. 9.Antrag Vorstand: Betreuungserweiterung
  10. 10.Referat von Angela Villiger, live festival gmbh, über Vorsorge- und Bestattungsplanung und Treuhand
  11. 11.Schlusswort

1. Begrüssung

Die Präsidentin Agnes Merz zündet eine Kerze an für alle Verstorbenen, für alle, die in dieser Stunde sterben und für alle, die in der nächsten Zeit sterben werden. Im Gedenken an die verstorbenen Begleiter Adolf Kunz und Marie-Theres Trösch stehen wir kurz auf.

Agnes Merz begrüsst die 29 anwesenden Mitglieder und Gäste.

Speziell begrüsst sie: Dr. Norbert Kamer, Diakon Stanko Martinovic, Claudius Somesan von den Pflegezentren Arth-Goldau und Josef Föhn vom Gemeinderat Sattel.

Entschuldigungen: Pfarrer Konrad Burri; Franz Schuler vom Alterszentrum Steinerberg; Pro Senectute Brunnen; Christina Betschart vom Gemeinderat Sattel; Gemeinderat Steinen; WABE Einsiedeln; Sterbeverein Küssnacht; Palliative Care Spital Schwyz; Margret Füchsle vom Caritas Begleitdienst; Daniela Strässle von der Spitex Arth-Goldau; Marianne Pfenniger; Astrid Lindauer; Rita Bricker; Nadia Birrer; Rösly Horat und Liesel Friberg.

Agnes Merz eröffnet die Versammlung mit etwas sehr Erfreulichem: Unser Verein darf am 28. März 2017 zusammen mit sechs weiteren mitbeteiligten Vereinen den Sozialpreis 2017 von der Gemeinnützigen Gesellschaft Schwyz entgegennehmen. Jeder Verein erhält 2000 Franken.

Der Vorschlag von Agnes Merz, die Traktanden 10 und 11 zu tauschen, wird gutgeheissen.

Es zirkuliert eine Teilnehmerliste.

2. Wahl der Stimmenzähler

Als Stimmenzählerin wird vorgeschlagen und gewählt: Renate Bieri.

3. Protokoll der 8. GV 2016

Das Protokoll wird angenommen und verdankt.

4. Jahresbericht

Dass neben dem Begleiten der Sterbenden oft auch einiges an anderen Aktivitäten zusammenkommt ging eindrücklich aus dem Jahresbericht von Agnes Merz hervor. Es wurde am schweizerischen Palliative Kongress in Biel, am Vernetzungsanlass im Spital Schwyz und an den Supervisionen und Gruppenleiterinnentreffen der Caritas teilgenommen. Unser Verein hat Einsitz im Netzwerk Palliative Care der Gemeinde Arth. Agnes Merz und Bernadette Wacker nahmen an der Forschungsarbeit einer Unistudentin teil, zur Thematik Sterbebegleitung. Zudem führte Agnes Merz im Mythenpark durch zwei Weiterbildungsnachmittage mit dem Thema Sterbebegleitung.

10 Begleiterinnen und Begleiter besuchten die Ausstellung „Der Leichnam“ im Friedhof Sihlfeld in Zürich. Begleitende nahmen an verschiedenen Weiterbildungen teil. Am Jahresende trafen sich die BegleiterInnen und der Vorstand zu einem Fondueplausch bei Agnes Merz.

Im vergangenen Jahr traf sich der Vorstand zu 3 Sitzungen. Es fanden 3 Begleiterinnen-Treffen statt. Die Begleiterinnen und Begleiter leisteten 13,5 Nachtwachen bei Sterbenden.                          

Agnes Merz dankt dem Vorstandsteam für das engagierte Mitarbeiten und allen Begleiterinnen und Begleiter für die spontane Einsatzbereitschaft während dem Jahr.

Sie dankt auch ganz herzlich für die vielen Spenden.                                                                                                  

5. Kassa- und Revisorenbericht

Die Rechnung 2016 liegt auf. Heinz Reding erläutert die Jahresrechnung.

Aufwand                            Fr.   6`580.85

Ertrag                                 Fr. 10`696.20

Gewinn/Verlust                Fr.   4`115.35

Vereinsvermögen            Fr. 27`964.70

Dass der Verein gut Fr. 4`000.-- Gewinn machte, sieht Heinz Reding vor allem im starken Rückgang der Begleitungen.

Die Rechnungsrevisorinnen Marie Louise Raisigl und Astrid Lindauer haben die Rechnung geprüft. Marie Louise Raisigl empfiehlt die sorgfältig geleistete und tiptop geführte Arbeit zur Annahme.

Die Rechnung wird einstimmig genehmigt.

Budget 2017

Einnahmen                        Fr. 9`100.00

Ausgaben                           Fr. 9`370.00

Budgetiertes Defizit        Fr.  270.00

Das Budget wird angenommen.

Agnes Merz verdankt die exakte Arbeit des Kassiers und der beiden Revisorinnen.

 

6. Mitgliederbeitrag

Die Mitgliederbeiträge werden belassen. Einzelmitglied: Fr. 30.--, Familienmitglied: Fr. 50.--, juristische Person: Fr. 100.--. Die Versammlung stimmt zu.

Die Rechnung für den Mitgliederbeitrag wird nach der GV verschickt.

2016 ist ein Mitglied aus dem Verein ausgetreten und zwei Personen sind eingetreten. Aktuell zählt der Verein 98 Mitglieder.

7. Wahlen

Zur Wiederwahl steht die Vizepräsidentin Bernadette Wacker. Bernadette Wacker wird einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt werden der Kassier Heinz Reding, die Aktuarin Martha Niederberger, die Beisitzerin Annemarie Styger und die Revisorin Marie Louise Raisigl. Als Dankeschön erhalten die wiedergewählten Frauen einen Blumenstrauss, Heinz Reding bekommt eine Flasche Wein.

Zurzeit sind 21 Begleiterinnen und Begleiter im Einsatz, inklusive die 3 autonomen Begleiterinnen aus Sattel.

8. Anträge

Es sind keine Anträge von aussen eingegangen.

9. Antrag Vorstand: Betreuungserweiterung

Da im vergangenen Jahr viel weniger Einsätze zu leisten waren, beantragt der Vorstand eine Erweiterung der Betreuung auf Menschen mit unheilbarer und fortgeschrittener Krankheit und das Entlasten derer Angehörigen. In der Diskussion kommen folgende Voten: Die Statuten müssten nicht geändert werden. Menschen mit Demenz könnten viel länger zu Hause bleiben. Eventuell entsteht eine Konkurrenz zum Angebot des „Roten Kreuzes“. Es wird von Begleiterinnen bedauert, dass die Einsätze in den Pflegeheimen Arth und Goldau mehrheitlich wegfallen. Dazu nimmt Claudius Somesan Stellung: Die Pflegeheime haben eine interne Begleitgruppe und sie wollen zuerst diese aufbieten. Für Agnes Merz ist es wichtig, mit den Pflegeheimen in gutem Kontakt zu bleiben.

Agnes Merz wollte wissen, wie eine erweiterte Betreuung in der Versammlung ankommt und sie will das jetzt so stehen lassen. Sie wird ein Papier ausarbeiten.

10. Schlusswort

Paul Läubli hat am Jahresbeginn die Bewirtschaftung unserer Homepage von Heinz Reding übernommen. Beiden ein herzliches Dankeschön für ihre Arbeit.

Agnes Merz dankt den Anwesenden für ihr Interesse und lädt sie ein, nach dem Referat beim Apero zu verweilen.

11. Referat

„ Über nichts denkt der freie Mensch weniger nach als über den Tod“ (Baruch de Spinoza, niederl. Philosoph). Dieser Aussage möchte die Referentin Angela Villiger mit ihrem Angebot entgegentreten. Sie regt an, über die eigenen Bestattungswünsche nachzudenken, sie wahrzunehmen und rechtzeitig zu planen. Sie bietet Hilfe und Begleitung beim Ordnen und Erstellen der notwendigen Dokumente, Unterlagen und Verträge. Wenn gewünscht, übernimmt sie die vollständige Bestattungsplanung und Abwicklung. Sie zeigt auf, in welch grosser Vielfalt heutzutage eine Bestattung möglich ist. Für Angela Villiger heisst „Live festival“: das Lebensende schön gestalten.

Agnes Merz dankt Angela Villiger für die interessanten und informativen Ausführungen und überreicht ihr einen Blumenstrauss.

Schluss: 20.45 Uhr

Oberarth, im März 2017

Die Aktuarin: Martha Niederberger